Daniel & Marina Müller

Wochenimpuls – Vor allen Dingen… Gebet…

Vor allen Dingen… Gebet…

DENN Gott setzt Könige ab und setzt Könige ein!

 

Liebe Geschwister,

Paulus ermahnt uns in 1. Timotheus 2,1-4, dass wir „vor allen Dingen Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen tun, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.“

Das bedeutet, dass wir (insbesondere wir als LeiterInnen!) Buße tun müssen, wo wir Gebet und Fürbitte nicht zur ersten Priorität gemacht haben und so schlechte Vorbilder in unseren Gemeinden und Werken waren. Wir haben einen Auftrag. Offensichtlich kann Gottes Absicht, dass allen Menschen geholfen wird und sie die Wahrheit erkennen (siehe 1. Timotheus 2,5-6) nur erreicht werden, wenn wir vorher beten.

Mit Blick auf unsere neue Regierung sollten wir zunächst „Danke“ sagen. Danke, dass wir nach fast einem halben Jahr wieder eine Regierung haben. Danke, dass die Regierungsparteien durch das Wahlergebnis und den Prozess hin zur Koalition einen Prozess der Demut erlebt haben. Danke, dass neue Personen zum Zug kommen. Danke, dass wir jedes einzelne Regierungsmitglied mit Demut und Gottesfurcht segnen können, denn der Lohn davon ist „Reichtum, Ehre und Leben“, nach Gottes Maßstäben, (Sprüche 22,4) – also Dinge, die wir uns für unser Land wünschen.

Ein Schlüssel dahin ist die Beziehung Deutschlands zu Israel, denn Israel ist Gottes Augapfel (vgl. 5. Mose 32,10 à göttliche Fürsorge für Israel & Sacharja 2,12 à göttliche Warnung an die Nationen). Nur, wenn wir mit Gottes Auge richtig umgehen, können wir uns selbst und unsere Umgebung realistisch wahrnehmen. Das ist eine wichtige Voraussetzung gute Entscheidungen zu treffen.

Am 19.02.18 veröffentlichte die Jerusalem Post einen Kommentar unter dem Titel „When Angela Merkel started to fail the Jews and Israel“ (Als Angela Merkel begann die Juden und Israel zu verraten). Das Grundproblem, das genannt wird, ist das Symptom, dass 40% aller Deutschen antisemitisch eingestellt sind, wenn es um Israel geht und beispielsweise glauben Israel führe einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser. Dies ist einfach nicht korrekt. Ohne näher auf den Artikel einzugehen haben wir hier ein Problem.

Der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel gab an, er könne jungen Menschen nicht erklären, wieso die Freundschaft zu Israel für die Zukunft wichtig ist (vgl. Jüdische Rundschau vom 09.03.2018: „Wer sind die jungen Menschen, von denen Gabriel spricht?“). Wir wissen, was kurz nach dieser Äußerung mit der SPD-Führung und seiner eigenen politischen Karriere passierte.

  • Lasst uns beten für Angela Merkel, dass sie zu einem israelfreundlichen Kurs mit inhaltlich effektiven Regierungskonsultationen zurückfindet und wieder in der Lage ist Richtiges Recht und Falsches Falsch zu nennen (insbesondere in Nahost, inkl. Türkei, Syrien, Iran & Saudi Arabien).
  • Lasst uns auch für Heiko Maas beten. Er bringt als Freund jüdischen Lebens gute Voraussetzungen mit. Allerdings tritt er nach Gabriel in Bezug auf Israel auch ein schwieriges Erbe an. Er benötigt viel Weisheit, Demut und göttliche Führung, um seine Arbeit als Außenminister gut machen zu können.
  • Lasst uns zuletzt auch für die Gemeinden in Deutschland beten. Damit Sein Wort in Wahrheit und Kraft lebendig wird und in der ganzen Gottesfülle gelehrt und angewandt wird. Wir brauchen eine echte Rückkehr zum Wort und zum Gebet!
  • Lasst uns beim Gebet Gottes Wort praktisch anwenden! Lasst uns den Heiligen Geist einladen, dass er als Geist des Flehens und des Gebets Beter aktiviert, die Tag und Nacht bei unserer neuen Regierung sind, bis wir den Durchbruch sehen!

Ein paar Beispiele aus dem Buch der Bücher (lasst euch vom Heiligen Geist führen):

„Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich nicht mit dem nötigen Respekt behandeln; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“ 1. Mose 12,3

„Und du (Mose) sollst zu ihm (Pharao) sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn; und ich gebiete dir, dass du meinen Sohn ziehen lässt, dass er mir diene. Wirst du dich weigern, so will ich deinen erstgeborenen Sohn töten.“ 2. Mose 4,22-23

„Er (der HERR) fand ihn (Jakob) in der Wüste, in der dürren Einöde sah er ihn. Er umfing ihn und hatte acht auf ihn. Er behütete ihn wie seinen Augapfel.“ 5. Mose 32,10

„Und wo ist ein Volk auf Erden, wie dein Volk Israel, um dessentwillen Gott hingegangen ist, es zu erlösen, dass es sein Volk sei, und ihm einen Namen zu machen und so große und furchtbare Dinge zu tun, damit du Völker und ihre Götter vertriebest vor deinem Volk, das du dir aus Ägypten erlöst hast?“ 2. Samuel 7,23

„Denn wenn du (Königin Ester) zu dieser Zeit schweigen wirst, so wird eine Hilfe und Errettung von einem anderen Ort her den Juden entstehen, du aber und deines Vaters Haus, ihr werdet umkommen. Und wer weiß, ob du nicht gerade um dieser Zeit willen zur königlichen Würde gekommen bist?“ Ester 4,14

„Er (der HERR) gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter, an den er geschlossen hat mit Abraham und an den Eid, den er Isaak geschworen hat. Er stellt ihn auf für Jakob als Satzung und für Israel als ewigen Bund und sprach: „Dir will ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbteils, (…)“ Psalm 105, 8-11

„Fragt nach dem Shalom (Frieden) Jerusalems! Es möge wohl gehen, die dich lieben!“ Psalm 122,6

„Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.“ Jesaja 40,1

„Deine Tore sollen stets offen stehen und weder Tag noch Nacht zugeschlossen werden, dass der Reichtum der Völker zu dir gebracht und ihre Könige herzugeführt werden. Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden.“ Jesaja 60,11-12

„Auf, Zion, die du wohnst bei der Tochter Babel, entrinne! Denn so spricht der Herr Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.“ Sacharja 2,11-12

„Ihr (Samariter) wisst nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden.“ Johannes 4,22

„Er (Jesus) antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu der selben Stunde.“ Matthäus 15,24-28

„Und es kam eine große Menge zu ihm; die hatten bei sich Gelähmte, Stumme und viele andere Kranke und legten sie Jesus vor die Füße, und er heilte sie, so dass sich das Volk verwunderte, als sie sahen, dass die Stummen redeten, die Verkrüppelten gesund waren, die Gelähmten gingen, die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.“ Matthäus 15,30-31

„Die aber nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater bestimmt hat; aber ihr werdet die Kraft des Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ Apostelgeschichte 1,6-8

„Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.“ Johannes 10,16

„Denn Er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes.“ Epheser 2,14

„Euch Heiden aber sage ich: Weil ich Apostel der Heiden bin, preise ich mein Amt, ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen retten könnte. Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anders sein als Leben aus den Toten! Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.“ Römer 11,13-1

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