Auf dem Weg zu nationaler Buße und Neuanfang

Von Prinz Philip Kiril von Preußen, Schwester Joela Krüger und Harald Eckert

Wir sehnen uns als Christen seit langem nach Erweckung in unserem Land und spüren, dass das geistliche Klima sich durch viel Gebet bereits verändert hat. Ein Durchbruch könnte kurz bevor stehen.

Vielleicht fehlt es nur noch an Einem: dass wir als Nation Buße tun; also in einer Anzahl und Repräsentanz, die als Stellvertretung für unser gesamtes Volk vor Gott gelten kann.

Doch ist das überhaupt noch nötig, angesichts über Jahrzehnte hin bereits geschehener vielfältiger, tiefgehender Buße insbesondere über den Holocaust und die beiden Weltkriege? Sicherlich haben wir schon manche Früchte sehen dürfen, doch haben wir den Eindruck, dass Entscheidendes fehlt. Wir fragen uns, ob es uns zutiefst um Gott selbst geht, um mit David zu bekennen „an Dir allein habe ich gesündigt“ (Psalm 51,6).

Es gibt seit Jahren prophetisch sensible und begabte Fürbitter unter uns, deren geistliche Einsicht und Erfahrungsschatz eine nationale Bußbewegung – mit einer nationalen Bußversammlung als wichtigem Kristallisationspunkt – im Geist von Joel 2 anmahnen.

Auf ihre Impulse hin trafen die Unterzeichner sich, gemeinsam mit einigen Fürbittern, an einem Wochenende im Januar 2017, um den Herrn zu suchen. Eine Frucht dieses Zusammenseins war der Karfreitagsgottesdienst „Zurück zum Kreuz“ 2017 bei den Evangelischen Marienschwestern in Darmstadt. Der Kreis derer, die den Herrn in diesem Anliegen suchten, erweiterte sich seitdem. Die Bandbreite und Tiefe des Redens Gottes in diese Gruppe hinein nahm zu:

  • Einige von uns sind tief betroffen über die Abkehr unseres Volkes von einer Haltung der Gottesfurcht, Demut und Dankbarkeit; der Abkehr von den Zehn Geboten und vom jüdisch-christlichen Glaubens-und Wertefundament, wie sie sich beispielsweise in der jahrzehntelangen Abtreibungspraxis und jüngst in der „Ehe für Alle“ manifestiert.
  • Einige treibt folgendes um: Anscheinend sind nur wenige Politiker tief gläubig, und wenn, reden sie kaum davon. Jesus Christus spielt daher für wesentliche politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen und Weichenstellungen faktisch so gut wie keine Rolle. Wenige Menschen gehen zum Gottesdienst. Materiell geht es uns (noch) gut, aber geistlich und moralisch ist unser Land kraftlos.
  • Einige von uns sind erschüttert und besorgt über die phasenweise naiv-euphorische und unkontrollierte Art und Weise im Umgang mit muslimischen Flüchtlingen.
  • Einige von uns sind tief besorgt über den deutlichen Abwärtstrend in den deutsch-israelischen Beziehungen.
  • Einigen von uns ist es ein besonderes Anliegen, die Flammen der Hoffnung am Brennen zu halten, die durch prophetische Worte entstanden sind, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten von internationalen Leitern ausgesprochen wurden u.a. von John Mulinde und David Demian, sowie durch entsprechende Impulse aus dem Umfeld des Wächterruf-Gebetsnetzes.
  • Uns alle eint die Überzeugung, dass Gott sich nach einer tiefgreifenden Bußbewegung unter uns sehnt. Buße steht am Anfang von Erweckung.

Das prophetische Wort, das der HERR Harald Eckert am 7. November 2017 gegeben hat, gab dieser Gruppe und diesen Anliegen einen weiteren Schub. Die Vision eines 40-tägigen Fasten- und Gebetsaufrufes in der Passionszeit, auf Karfreitag 2018 hin, wurde gemeinsam mit diesem Wort geboren. Inspiriert waren wir dabei auch von der Besonderheit, dass am 30. März 2018 der christliche Karfreitag und der jüdische Beginn der Passahfeiertage zusammentreffen.

Daher bitten wir Euch, unser Anliegen vor dem HERRN zu bewegen und es ggf. mitzutragen. Sodann möchten wir Euch herzlich einladen zu einer kollektiven Fasten- und Gebetszeit vom 18.2. bis 30.3., die mit dem Karfreitagsgottesdienst: „Geheiligt werde Dein Name“ bei den Marienschwestern in Darmstadt ihren Abschluss findet.

Dies alles verstehen wir als weitere Schritte der Zubereitung auf eine nationale Buße und womöglich auf eine zentrale Bußversammlung hin.

In unserem Herrn Jesus Christus mit Euch herzlich verbunden, im Namen der Bußinitiative,

Philip Kiril Prinz von Preußen, Schwester Joela Krüger und Harald Eckert